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07.07.2017

100% pures Adrenalin

Zum ersten Mal in der noch jungen Teamgeschichte führt das Pixum Team Adrenalin Motorsport rund um Teamchef Matthias Unger die Fahrerwertung in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring an: Norbert Fischer, Christian Konnerth und Daniel Zils haben mit ihrem Porsche Cayman die Nase vorne.

Drei Rennen, drei Klassensiege – so lautet die beeindruckende Bilanz des Adrenalin-Trios am Ende des ersten Saisondrittels. Bei den VLN-Produktionswagen bis 3.000 ccm Hubraum sind sie bislang ungeschlagen. „Das ist für mich gerade alles sehr spannend“, gesteht Unger ein. „Gerade beim dritten Lauf, als wir zeitweise alle drei Klassen anführten, in denen wir Fahrzeuge einsetzen, die V4, V5 und die BMW-Cup-Klasse. Leider ist am M235i Racing Cup dann ein technischer Defekt aufgetreten. Aber zwei Klassensiege und dazu noch die Tabellenführung, das ist schon richtig gut. Jetzt sind wir die Gejagten.“
„Es ist toll, dass wir unsere weiße Weste behalten und mit dem heutigen Erfolg wieder wichtige Punkte einfahren konnten“, sagt Fischer. „So kann es gerne bei den verbleibenden Rennen weitergehen.“

Neben Fischer, Konnerth und Zils gelang das Kunststück mit drei Klassensiegen drei weiteren Teams: Christopher Gerhard und Ralf Schall in der Klasse H4, Reiner Thomas und Manfred Schmitz in der V2 sowie Frank Kräling in der SP7. Letztgenannter ist bislang die Konstante im Porsche 911 des Gigaspeed Team GetSpeed Performance. Zwei Mal starteten an seiner Seite in unterschiedlichen Konstellationen Adam Osieka, Marc Gindorf und Christopher Brück.

Die Positionierungen in der Tabelle sind zunächst etwas verwirrend, erklären sich aber bei näherer Betrachtung. Brück rangiert in der Tabelle alleine auf Platz 3. Wieso? Weil er Lauf eins zusammen mit Christer Jöns und Jordan Petter im Werks-Bentleys bestritt und als Zweiter in der außerordentlich gut besetzten GT3-Klasse mehr Punkte sammelte, als der siegreiche Kräling in der der SP7. Kräling belegt aktuell Rang fünf, punktgleich mit den Mühlner-Motorsport-Piloten Hamza Owega, Alex Schula und Moritz Kranz, die in der Cayman-Cup-Klasse zwei Siege und einen zweiten Platz holten.

Zwischen den Tabellenführern und Christopher Brück liegen nach drei von neun Rennen Rudi Adams und Thomas Jäger aktuell auf Rang zwei der VLN-Tabelle. Im BMW M235i Racing Cup vom Team Scheid - Honert Motorsport fuhren sie bei den ersten beiden Rennen in der Cup 5 zum Klassensieg. Den dritten Lauf beendeten sie als Zweite.

Rang vier belegt Torsten Kratz vom Team Securtal Sorg Rennsport. Der Österreicher war in allen Rennen auf jeweils zwei Fahrzeugen des Wuppertaler Rennstalls unterwegs. In der Langstreckenmeisterschaft können Fahrer in einem Rennen auf bis zu zwei Fahrzeugen starten. Um hierdurch allerdings keinen Vorteil zu erlangen, müssen sie vorher über die sogenannte Doppelstarterliste bei der Fahrerbesprechung festlegen, auf welchem Fahrzeug die Wertung erfolgen soll. Die ersten beiden Rennen wurde Kratz im BMW 325i in der Klasse V4 gewertet und holte hier einen zweiten Platz und einen Sieg. Lauf drei erfolgte die Wertung in der Klasse V5 im Porsche Cayman. Auch hier stand am Ende Platz zwei zubuche.

Auf Rang sechs folgen Marcel Mannheller und Hajo Müller, die mit ihrem BMW 325i in der V4 die Plätze eins, drei und zwei belegten.

Die VLN-Junior-Trophäe für Fahrer bis einschließlich 25 Jahren führt Thomas Jäger an. Die Sonderwertung der VLN-Produktionswagen logischerweise Fischer, Konnerth und Zils. In der VLN-Speed-Trophäe liegt die Startnummer 911, der Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing, in Front. Um diese Position zu verteidigen, ist der Elfer nach einem Rennen Pause beim vierten Lauf erneut am Start.