Teilen


01.06.2017

VLN-Teams beim 24h-Rennen: Bester Porsche im Ziel ist das „Profiauto“ von Frikadelli Racing

Frikadelli Racing brachte beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring beide Autos über die komplette Distanz. Das mit Profipiloten besetzte Auto des VLN-Stammteams war letztlich der einzige der drei werksunterstützten Porsche im Ziel des Langstrecken-Klassikers. Für das Schwesterfahrzeug stand am Ende Rang 17 zu Buche.

Frikadelli Racing überzeugte mit einer ausgesprochen guten Mannschaftsleistung und Rennstrategie. Das von Norbert Siedler, Lucas Luhr, Klaus Bachler und Michael Christensen pilotierte „Profiauto“ ging von Startplatz 30 aus ins Rennen, der zweite Porsche 911 GT3 R mit der Stammbesetzung Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Andreas Ziegler, unterstützt von Alex Müller, startete nur zwei Plätze dahinter. Beide Autos blieben über die komplette Distanz von Zwischenfällen verschont.

„Während der gesamten 24 Stunden hatten wir nicht einen Kontakt mit einem anderen Fahrzeug. Das ist schon sehr ungewöhnlich“, rapportierte Porsche-Werksfahrer Michael Christensen zufrieden. „Der Regenschauer kurz vor Ende des Rennens hat uns in die Karten gespielt. Wir haben auf Regenreifen gewechselt – so konnte Lucas am Ende noch bis auf Rang sechs vorfahren.“

Sabine Schmitz kommentierte den 17. Rang des zweiten Autos gewohnt entkrampft: „Ich bin fünf Stints gefahren, und es war ganz schön heiß im Auto. Im Außenspiegel sehe ich dauernd das aufgeklebte Kölsch-Glas am Heck, da bekomme ich immer tierischen Durst. Aber im Ernst: Unsere beiden Porsche haben wie die Uhrwerke funktioniert, alles lief wie am Schnürchen. Kaum zu glauben, dass wir ohne irgendein Problem durchgefahren sind.“