15.04.2017

Securtal Sorg Rennsport gewinnt die Klasse V4

Das zweite Saisonrennen der VLN verlief für Securtal Sorg Rennsport sehr erfolgreich: Sieg in der Klasse V4 und die Plätze zwei, vier und sechs im BMW M235i Racing Cup. Beide Klassen waren mit jeweils 18 Teams stark besetzt. „Ein Kompliment an alle Fahrer und Helfer. Ich bin hochzufrieden“, erklärt Daniel Sorg. „Im Feld der 195 Starter und vor den vielen tausend Fans entlang der Strecke haben wir uns prächtig präsentiert.“

Für das Highlight des Tages sorgten Oskar Sandberg und Torsten Kratz mit ihrem Klassensieg bei den Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum (V4). Am Steuer des BGS technic-BMW 325i hatten die beiden im Qualifying noch knapp das Nachsehen, feierten im Rennen dann aber einen nie gefährdeten Sieg.

„Es war ein spannendes, aber faires Duell“, sagte Sandberg, der mit einem Doppelstint den Grundstein zum Erfolg legte. Und Kratz, der schließlich mit 1:19 Minute vor dem BMW 325i des Team Pixum Adrenalin Motorsport den Zielstrich kreuzte, lobte vor allem die neuen Fahrwerkseinstellungen. „Wir hatten deutlich weniger Untersteuern und geringeren Reifenverschleiß.“

Groß war der Jubel auch bei der Zieleinfahrt der drei BMW M235i Racing in der gleichnamigen Cup-Klasse. Solist Heiko Eichenberg nahm im fruit2go-BMW das Rennen vom dritten Startplatz auf und sah schließlich als Zweiter das Ziel. „Bei der Kollision mit einem Toyota hatte ich großes Glück, ansonsten war es ein schönes Rennen mit einem perfekten Auto.“

Bei Felix Günther und Guido Wirtz musste nach dem Training das Differential am Gedlich-M235i gewechselt werden. „Vom letzten Startplatz aus noch auf Rang vier vorzufahren, ist doch nicht schlecht“, freute sich der erst 21-jährige Günther. Die Nordschleifen-Neulinge Frederik Nymark und Joonas Lappalainen rundeten als Sechste das hervorragende Ergebnis für Securtal Sorg Rennsport ab.

Doppelstarter Kratz lenkte zusammen mit Kevin Warum bei den Produktionswagen bis 3.000 ccm (V5, 12 Starter) den Eibach-Porsche Cayman auf Rang vier; ein zwischenzeitliches Benzindruckproblem kostete den möglichen zweiten Rang.

In der Klasse bis 3500 ccm (V6, 6 Starter) kamen Nicolas Griebner, Björn Simon und Emin Akata ebenfalls auf Rang vier. Sie lagen lange Zeit auf Podiumskurs, ehe Griebner einmal unplanmäßig an die Boxen kam. „Ich hatte Vibrationen im Bereich der Vorderachse, da bin ich lieber auf Nummer sicher gegangen“, erklärte der Franzose. Nach rund 15 Minuten konnte der Porsche Cayman ins Rennen zurückkehren.

Glück im Unglück hatte Stefan Kenntemich am Steuer des Sinziger-Porsche Cayman GT4, den er sich mit Stefan Beyer und Oliver Bender teilte. „Der vor mir Fahrende erlitt einen Motorschaden und dessen Schwungrad durchschlug zum Glück nur meinen Wasserkühler.“