Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist eine Breitensportserie, die vor allem durch ihr vielfältiges Teilnehmerfeld besticht. Aus diesem Grund sind Einheitsbauteile wie in der DTM oder ein strenges Reifenreglement a lá Formel 1 auch nicht denkbar. Trotzdem müssen die Rennfahrzeuge selbstverständlich über bestimmte Sicherheitsvorkehrungen verfügen. Die wichtigsten sind:

  • ein Überrollkäfig
  • ein 6-Punkt-Sicherheitsgurt
  • ein Rennsitz mit entsprechender Befestigung
  • ein Türfangnetz innen an der Fahrertür
  • Sicherheitsfolie an Türscheiben
  • ein Stromkreisunterbrecher, der von innen und außen zu betätigen ist
  • Abschleppösen vorne und hinten, farblich gekennzeichnet
  • zusätzliche Haubenhalter an der Motor- und Kofferraumhaube
  • eine Nebelschlussleuchte am Heck des Fahrzeuges, die bei Regen und schlechter Sicht eingeschaltet werden muss

Die Fahrzeuge aller Klassen verfügen zudem über eine Feuerlöschanlage sowie einen Sicherheitstank.

Auch wenn eine Rennveranstaltung vielen Zuschauern gar nicht laut genug sein kann, die Lautstärke der Rennfahrzeuge ist in der Langstreckenmeisterschaft begrenzt. Der Maximalwert für die großen Rennboliden liegt bei 132 dB. Die Lautstärke wird während der gesamten Veranstaltung automatisch überprüft und Verstöße werden geahndet.

Auch das Thema Umwelt kommt bei der Langstreckenmeisterschaft natürlich nicht zu kurz. Alle Fahrzeuge sind mit einem Katalysator ausgestattet, Diesel-Fahrzeuge verfügen über einen zugelassenen Rußpartikel-Filter.

Die Rennfahrer tragen neben dem obligatorischen Helm feuerfeste Kleidung. Vorgeschrieben sind Overall, Handschuhe, Kopfhaube, Unterwäsche, Socken und Schuhe, die den aktuellen Anforderungen der Sporthoheit entsprechen. Vorgeschrieben ist ebenfalls das aus Formel 1 und DTM bekannte HANS-System, das bei einem Frontalaufprall die auf den Kopf und Nacken wirkenden Kräfte auf den Oberkörper überträgt.